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Versteckte Botschaften in Bildern

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass in Hollywood-Filmen der Protagonist oft in warmen Farben erscheint, während der böse Antagonist meist in kalter und dunkler Umgebung gezeigt wird? Ja, warum ist das wohl so?

Ein Bild vermittelt versteckte Botschaften. Dinge, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind, lösen in uns entscheidende Gefühle aus. So ist die Farbgebung im Bild mitverantwortlich, ob wir diesem Thema aufgeschlossen gegenüber stehen oder nicht.


Doch nicht nur die Farbgebung ist ein relevantes Detail. Folgende Faktoren verraten unserem Unterbewusstsein so einiges:


1. Perspektive

Schon nur eine leichte Untersicht (Froschperspektive) lässt eine Person viel mächtiger erscheinen. Automatisch entsteht eine Distanz zum Betrachter. Bei der Vogelperspektive passiert genau das Gegenteil: der Protagonist wird verniedlicht; er wirkt weder kompetent, noch hat man den nötigen Respekt vor ihm. Also: Personen immer auf Augenhöhe fotografieren. So schaffen wir die nötige Achtung und Nähe.


2. Elemente im Hintergrund

Eine Bierdose auf dem Tisch, unordentliche Stapel Papier die herumliegen, wütend dreinblickende Kollegen: obwohl "nur" im Hintergrund lassen sie dem Betrachter viel Interpretationsspielraum, was die Atmosphäre im Raum angeht. Achte unbedingt darauf, dass das Setting mit der Botschaft deines Bildes übereinstimmt.


3. Kleidung

Nicht zu unterschätzen ist unser äusserliches Erscheinungsbild. Jede Zielgruppe hat hier andere Erwartungen: je nach je kann Anzug und Krawatte abschrecken, wenn man beispielsweise ein Rekrutierungsvideo für Lernende dreht. So oder so: die Kleidung muss zur Botschaft und der Umgebung passen. Nigelnagelneue und (zu) saubere Arbeitskleidung bei einem Handwerker in der Werkstatt kann also sehr unglaubwürdig erscheinen. Oder stellst Du dir so einen vertrauenswürdigen und authentischen Heizungsinstallateur vor?





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